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Satsuki Azalee, Rhododendron indicum

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Standort: Subtropische Bonsai kommen häufig aus dem Mittelmeerraum, zu diesen Pflanzen zählt zum Beispiel die Olive oder auch der Granatapfelbaum. Pflanzen aus dieser Klimazone sollten von April bis Oktober im Freiland, daß heißt im Garten oder auf dem Balkon, gehalten werden. Sie lieben einen sonnigen Standort. Über die Wintermonate sind subtropische Bonsai vor Frost zu schützen, es eignet sich deshalb besonders ein kühler hellerRaum, mit Temperaturen zwischen 5-15°C.
Gießen: Ein Bonsai darf nie völlig austrocknen, weil sonst die feinen Wurzeln absterben würden. Die Erde sollte also zu jeder Jahreszeit ständig leicht feucht sein. Wenn sie jedoch einmal ganz trocken geworden ist, stellt man das Bäumchen bis zum Schalenrand ins Wasser, damit es sich wieder richtig voll saugen kann. Beim Gießen überbraust man die ganze Pflanze mit Regenwasser oder abgestandenen Leitungswasser und verwende dabei eine sehr feine Brause, damit die Erde nicht ausgeschwemmt wird. Auf diese Weise werden die Blätter vom Staub gereinigt und die Luftfeuchtigkeit wird für einige Zeit erhöht. Das Gießen wird durch kurze, wiederholende Güsse so lange fortgesetzt, bis sich die Erde voll gesogen hat. Wie bei allen Pflanzen ist das Gießen bei starker Sonne zu vermeiden. In den Wintermonaten sparsam gießen..
Schneiden: Um die typische Wuchsform eines Bonsais zu erreichen und zu erhalten, müssen Äste, Zweige, Triebe und Wurzeln immer wieder zurückgeschnitten werden. Die Häufigkeit des Schneidens richtet sich nach dem Wachstum der jeweiligen Art. Manche Bäumchen werden nur einmal im Frühjahr, andere während der gesamten Wachstumszeit bis in den Herbst hinein geschnitten, weil sie immer wieder austreiben. Die Wurzeln werden beim Verpflanzen zurückgeschnitten, so dass zwischen Krone und Wurzeln ein ausgewogenes Verhältnis bestehen bleibt.
Umtopfen: Alter nach zwei bis vier Jahren umgepflanzt werden. Das Die richtige Zeit für das Umtopfen ist das Frühjahr. Die Erdmischung für Azaleen ist Kanuma
Drahten: Eine weitere Methode, um auf die Gestalt eines Baumes einzuwirken, ist das Drahten. Der Stamm, die Äste und Zweige, die geformt werden sollen, werden spiralförmig mit Aluminiumdraht umwickelt. Man wickelt den Draht straff aber nicht zu fest in gleichmäßigen Windungen von unten nach oben und bringt dann die Äste und Zweige in die gewünschte Richtung. Die Korrekturhilfe muss nach einem Jahr wieder entfernt werden.
Düngen: Wachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst regelmäßig gedüngt werden. Mit dem Düngen wird nur dann ausgesetzt, wenn Bonsai blühen oder die Bäumchen frisch umgetopft wurden. Am besten eignet sich ein organischer Dünger.
Überwinterung: Für die Überwinterung eignet sich ein geschützter Platz im Garten .


Azalee Rhododendron-Simsii-Hybriden Merkmale:
Azaleen gehören zur Gattung Rhododendron, deren Heimat die feucht-kühlen Gebirgswälder Ostasiens sind. Aber nur Rhododendron simsii wird als Stammform unsere Topfazaleen angesehen. Diese Art kommt zwar aus China, jedoch wird die gesamte Gruppe als ?Indiscbe Azaleen? bezeichnet, im Gegensatz zu den kleinblütigen, aus R. obtusum gezüchteten, ?Japanischen Azaleen?, die für nie gärtnerische Kultur nur geringe Bedeutung besitzen, weil sie sich nicht zur frühen Treiberei eignen. Durch ihren ?Wildcharakter?, den bizarren Wuchs und ihre Frosthärte sind sie nur für den Gartenfreund von besonderem Interesse. lm gesamten Winterhalbjahr werden dagegen die großblütigen Simsii-Hybriden angeboten - ein riesiges Sortiment mit allen Zwischentönen von Weiß bis Violett -, von der Mini-Pflanze bis zum dekorativen Hochstämmchen. Azaleen zählt man, wie die anderen Rhododendren, die Eriken und Kamelien, zur Gruppe der Moorbeetpflanzen. Sie haben ähnliche Ansprüche und sind alle besonders kalkfeindlich. Am besten gedeihen diese Pflanzen in Wintergärten und kühlen Räumen mit Sommeraufenthalt im Freien. Standort: Hell, keine pralle Sonne und luftig, nicht zugig! Über Sommer am besten halbschattig im Freien - Töpfe möglichst in Erde bzw. Torf einfüttern, um die Feuchtigkeit zu halten. Vor der Frostperiode im September einräumen und kühl bei 10-15°C aufstellen. Mit zunehmender Entwicklung, wenn die Knospen Farbe zeigen, werden höhere Temperaturen toleriert - langsamer Übergang auf 15-18°C. Je wärmer der Stand, umso geringer die Haltbarkeit. Pflege: Ganzjährig gleichmäßige Feuchtigkeit ist für den Kulturerfolg ausschlaggebend. Der Ballen darf nie ganz austrocknen, was jedoch bei entsprechender Wärme, kleinem Topfvolumen und dem speziell durchlässigen Pflanzsubstrat leicht vorkommt. Die Wassergaben müssen auf die herrschenden Temperaturen abgestimmt sein. Ein wöchentliches Tauchbad ist hilfreich, damit sich der Ballen richtig voll saugen kann. Ständige Staunässe führt allerdings zu Wurzelschäden. Auch im Raum ist es ratsam, den Topf einzufüttern, denn damit läßt sich die Luftfeuchtigkeit gleichzeitig erhöhen. Zusätzlich viel Sprühen, wegen häßlicher Flecken jedoch nicht in die Blüten. Nur enthärtetes, temperiertes Wasser verwenden. Während der Blüte selten, von Mai bis Ende Juli regelmäßig, aber schwach düngen. Moorbeetpflanzen sind salzempfindlich! Azaleen werden nach ihrer Blütezeit im 2-3jährigen Rhythmus umgepflanzt, alte Exemplare nur mit neuer Erde auffüllen. Am besten Spezialerden verwenden, die einen extrem niedrigen pH-Wert um 4 haben, oder auch Fertigsubstrate mit reinem Torf mischen. Flache Töpfe wählen. Samenansätze regelmäßig abknipsen und abgestorbene Teile entfernen. Junge Triebe, die vor Mai entstehen, müssen eingekürzt werden, wenn man die Pflanzen buschig haben will. Schadbilder: Auf Kulturfehler wie Trockenheit, Staunässe, Überdüngung, zu hohen Kalkgehalt und zuviel Wärme reagieren Azaleen sehr empfindlich mit Blatt- und Knospenfall; auch die Anfälligkeit gegen Schädlinge wird dadurch erhöht. Vermehrung: Durch Stecklinge, jedoch auch im Vermehrungsbeet schwierig. Tipps: Azaleen können alt und dabei immer schöner werden, wenn man sie gleichmäßig pflegt, nie austrocknen läßt und nur vorübergehend im warmen Zimmer hält. Abrupte Standortwechsel sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Einzige Ausnahme für etwas eingeschränkte Wassergaben sind Spätsommer und Herbst, weil dann die Blütenbildung erfolgt und der durch diese Maßnahme erhöht wird.

 

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Manchmal reagieren Bonsai auf Standortwechsel mit Blattabwurf. Ist aber halt hinzunehmen, dieser wird sich erholen.