Thrips (Blasenfuß, Fransenflügler, Gewittertierchen)

 

Wichtige Arten:

Gladiolenthrips, Dracaenathrips, Palmenthrips, Begonienthrips, Zwiebelthrips, Getreidethrips, Kal. Blütenthrips

 

Schäden:

Stechend/saugend an den Blattadern. Dadurch Lufteintritt und somit ein silbriger Glanz. Verstärkte Wasserabgabe (Gutation) der befallenen Pflanzen. Später vergilben, eintrocknen und bräunung. Zuletzt Laubfall. Außerdem können Verkorkungen sowie Verkrüppelungen der Blätter auftreten. Bei Blütenthrips fällt der Pollenstaub aus. Die Blütenblätter haben braünliche Punkte (seltener weißl. Gänge). Die Blüte öffnet sich nicht.

 

Lebensweise:

Sie legen Eier. Larven (gelbl.-orange) sind ungeflügelt und sitzen häufig an den Kelchblättern. Ihre Entwicklung ist bis zum Imago stark Temperaturabhängig (27°C > 0,5 Monate, kal. Blütenthrips schneller!!!) Die erwachsenen Tiere sind meist bräunl./schwarz. Der kal. Blütenthrips ist etwas größer (bis 1,5mm) und hat ein gebl. Vorderteil und einen bräunl. Po.

 

Gegenmaßnahmen:

Eine sehr enge Spritzfolge von 4 Tagen ist sehr wichtig. Lüftungen bes. in der Nähe von Getreidefeldern schützen. Knoblauch. In Gefährdeten Gebieten unbedingt Blautafeln zur Früherkennung.

 

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